Anlässlich des 20. Jahrestages des „Mauerfalls“ in der ehemaligen DDR planten und realisierten Schüler und Schülerinnen von 4 Schulen gemeinsam ein internationales Projekt. Neben der Klasse 11 der Deutschen Schule Genf und der 11. Klasse des College Saussure Genève waren die Abiturienten der Neue Nikolaischule Leipzig und des Thomas-Mann-Gymnasiums Berlin an diesem Projekt beteiligt.
Ziel dieses übergreifenden Projektes war eine Wanderausstellung für die Schweiz zum Thema: „20 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall in Deutschland – eine Spurensuche“, die durch Fotos, Interviews mit Zeitzeugen, Fachvorträge von Schülern und Lehrern, sowie Beiträge für Zeitungen, Radio und Fernsehen bereichert wurde. Diese Ausstellung tourt gegenwärtig durch verschiedene Schulen des Kantons Genf, um dann in weiteren Orten gezeigt zu werden.
Diese Form der Zusammenarbeit von jeweils 2 Schulen in der französischsprachigen Schweiz sowie in den zentralen Stätten des heißen Herbstes 1989, Leipzig und Berlin, war für die Schüler eine Chance, an einem internationalen Projekt teilzunehmen und die spannende Geschichte nachzuvollziehen. Die Vorgänge in der ehemaligen DDR als ursächlich zutiefst demokratische anzusehen, - ein Volk wehrt sich auf friedlichem Wege, mit Kerzen, Gebeten und Demonstrationen gegen Wasserwerfer und Staatssicherheit - diesem Anliegen widmeten die Organisatoren des Projektes ihr Engagement, mit diesem Projekt bewirbt sich die Deutsche Schule Genf am IHK-Wettbewerb für Deutsche Auslandsschulen „Schüler bauen weltweit Brücken“.




