02.07.2012

328km und 2300Höhenmeter per Rad – die Tour der Härtesten!!!

 

Wie schon vor einem Jahr fand im Rahmen der Projektwoche eine Fahrradtour quer durch die Schweiz statt. Elf höchst motivierte Schüler und drei mutige Leiter setzten sich also am Sonntag, dem 24 Juni,  in den  Zug Richtung Uri.

Nach fünf amüsanten Stunden Zugfahrt waren wir dann in der kulinarischen Weltmetropole Hospental  angekommen. Eine Stadt, in der es zwar 12 Hotels, jedoch nur 3 Menschen gibt. Dort verbrachten wir, von der Fußball-EM verfolgt, die erste Nacht,  bevor es dann am Montag bei äußerst schlechtem Wetter zur schwersten Etappe der Tour ging -  dem 2436m hohen Furkapass. Am Tage zuvor konnten wir bei 28 Grad sonnenbaden,  jetzt mussten wir bei  4 Grad, Regen und Schnee gegen 13 km Steigung ankämpfen!

 Doch die Truppe hielt durch und alle kamen müde, aber dennoch fröhlich in Fiesch an. Von dort aus ging es dann über diverse Anstiege und Römerbrücken weiter in das Olympica Sport-Hotel in Brig, wo wir uns im Termalbad und beim Bowlen entspannen konnten. Dabei verfolgte uns zunehmend eine gewisse „Maria“ (Ricky Martin) und wir begleiteten weiter den Lauf der Rhône. Auch die Sonne ließ sich langsam aber sicher wieder blicken. Die Straßen wurden flacher, die Menschen frankophoner und die Gruppe geschlossener. Am Mittwoch erreichten wir Sion, die Hauptstadt des Wallis, wo wir abends ein wenig ausgehen konnten. Nun war auch die ersehnte Sonne richtig da und es ging in gutem Tempo weiter nach Montreux. Hier waren wir wieder an „unserem See“, den wir beim ausgiebigen Badestopp  genossen. Am Freitag war bei 34 Grad und Sonne pur die letzte Etappe, der Heimweg nach Genf  (Versoix),  doch relativ anstrengend. Auch  war der Wind klar gegen uns, doch die vielen Pausen (Danke an Frau Hatje in Allaman (!), Nyon als obligatorischer „Abschlusseisstopp“…) und Fahrten im Windschatten machten alles erträglich.

Allgemein war es eine absolut gelungene Fahrt und Erfahrung, nicht zuletzt dank der entspannten Atmosphäre zwischen Schülern und Leitern sowie der Stärke der Gruppe. Die Ohrwürmer beim Fahren, die Schmerzen an allen möglichen Körperteilen, die kleinen Sprints zwischendurch, die ständigen Beschwerden (teilweise verwöhnter J) Jugendlicher über das Essen und sogar der Geruch in den Zimmern werden für uns alle Teile einer Erinnerung an eine tolle Fahrt und eine nette Gruppe sein.

 

Wir beneiden die Teilnehmer des kommenden Jahres um diese Fahrt…

 

Lino Eden


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