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Besuch bei unserem direkten Nachbarn CERN

CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, hat sich seit der Gründung im Jahre 1954 zu einem herausragenden Vorbild internationaler Zusammenarbeit entwickelt, und zählt heute mehr als 20 Mitgliedstaaten.

100 Meter unter der Erde befindet sich der 27km lange Teilchenbeschleuniger LHC, in dem Protonen auf nahe Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht werden, um Zustände wie kurz nach dem Urknall zu simulieren und somit mehr über unser Universum zu erfahren.

Unser Besuch nahm seinen Anfang in der Ausstellung zum Thema Mikrokosmos, die uns die Projekte des CERN und die Grundzüge der Teilchenphysik näher brachte. Anhand anschaulicher Modelle und Experimente von Radioaktivität bis hin zur kosmischen Strahlung, die man sogar live an einem Detektor beobachten konnte, wurde deutlich wie unser Universum funktioniert. Getsärkt durch den Besuch der CERN-Kantine hörten wir anschließend einen interessanten Vortrag über CERN und den LHC.

Es folgte ein Besuch des Kontrollraums von AMS-02, einem auf der internationalen Raumstation installierten Magnetspektrometer, dessen Aufgabe es ist, die hochenergetische kosmische Strahlung präzise zu vermessen. Zudem dient das AMS-Experiment dem Nachweis und dem Studium kosmischer Antimaterie.

Im Anschluss besuchten wir „SM18“, eine Testanlage für supraleitende Magneten. Abgekühlt auf extrem niedrige Temperaturen leiten die dort getesteten Magneten den elektrischen Strom ohne Widerstand, was es den Ingenieuren erlaubt, besonders starke Magnetfelder zu erzeugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem nun alles besichtigt und die Köpfe unserer künftigen Teilchenphysiker bis zum Bersten mit Informationen gefüllt waren, konnte die Gruppe zufrieden wieder zurück nach Hause fahren.

 

Klasse 10 mit Frau Kopp

 

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