Politikabend: Frauen. Städte. Zukunft.


Zeitplan : 18:00

Ort : Aula


Wenn Freiheit fehlt und Hilfe möglich wird – Zwei Perspektiven globaler Politik
Zwei Expertinnen berichten aus Afghanistan und internationaler Gesundheitsarbeit,
Globale Verantwortung konkret:

Stephanie Loose: UN-Habitat: Mandat „Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten“, derzeit Kabul:

Seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 leiden besonders die Frauen und Mädchen. Letztere dürfen nur die „Grundschule“ besuchen (bis 12 Jahre). Für Frauen gilt ein Aufenthaltsverbot in Parks und auf öffentlichen Plätzen; sie haben keine Arbeitserlaubnis, es gibt nicht genug Ärztinnen, wenn sie krank sind. Hinzu kommt, dass in den letzten zwei Jahren (seit September 2023) mehr als 4 Millionen Menschen aus den Nachbarländern Pakistan und Iran nach Afghanistan abgeschoben wurden – oft nur mit dem, was sie tragen können. Ein Bevölkerungswachstum von mehr als 10 % in so kurzer Zeit wäre für jedes Land schwer zu schultern – und für ein Land wie Afghanistan und für die Menschen ist es oft eine Tragödie (viele Jugendliche haben in ihrem Leben noch nie in Afghanistan gelebt).

Laetitia van Haren –  Erfinderin und Koordinatorin des JamboMama-Projekts sowie Gründerin und Präsidentin der Organisation SAHFA (Smart Access to Health For All), unter der das Programm läuft.

JamboMama ist ein Projekt/Programm, das vor allem darauf abzielt, schwangere Frauen und Mütter in abgelegenen, ländlichen und unterversorgten Regionen zu unterstützen – insbesondere in Entwicklungsländern wie Tansania. Der Name JamboMama bedeutet auf Swahili so viel wie „Hallo Mama“ – und die Initiative richtet sich genau an diese Mütter.

JamboMama ist ursprünglich als Smartphone-App entwickelt worden, die Frauen – auch in abgelegenen Dörfern – dabei hilft, eine bessere Verbindung zu medizinischer Betreuung während Schwangerschaft, Geburt und der ersten Tage danach aufzubauen.

Infos zum Projekt > HIER 

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